Medienberichte
- 28.11.2025, KtLU – Startschuss kt. Begleitung Mitwirkungsprozessen Windprojekten
- 24.11.2024, KtLU – Änderung des Planungs- und Baugesetzes
- 24.11.2024, Pro Wind Luzern – Deutliches ja zum Planungs- und Baugesetz
- 27.09.2024, Blick – Warum sind Windturbinen weiss?
- 09.06.2024, SRF – Stromversorgungsgesetz ist angenommen
- 21.03.2024, Anzeiger Michelsamt – Interview mit Roman Furrer, Pro Wind Luzern
- 18.03.2024, Kanton Luzern – Windenergie – Kantonsrat klar für beschleunigte Verfahren
- 18.03.2024, SRF – Rösti stellt Argumente für Ja zu Stromversorgungsgesetz vor
- 06.03.2024, SRF – Windenergie und ihr wirtschaftliches Potenzial
- 28.02.2024, SRF – Kantönligeist bei der Windenergie
- 21.02.2024, Future Zone – Rotorblätter und wie ein Windrad wirklich funktioniert
- 21.02.2024, SRF – Der Klimawandel ist im Mainstream angekommen
- 31.01.2024, Tagesanzeiger – Windräder sind vogelfreundlicher als Öl und Gas
- 29.01.2024, SRF – Neues Gesetz für Windparks, Windexpress ist keine Revolution
- 20.01.2024, Luzerner Zeitung, Neuer Verein will der Winenergie Flügel verleihen
- 22.12.2023, YouTube Video Martin Neukom, Versorgungssicherheit im Winter
- 28.04.2022, Luzerner Zeitung, CKW plant sechs neue Windparks & Solarkraftwerke
Leserbriefe
- 08.04.2026, Luzerner Zeitung, Ausgabe vom 31.03.2026, Die Schweiz importiert viel zu viel Strom
Lesebrief von Roman Furrer, Präsident Pro Wind Luzern
Die Energiezukunft der Schweiz wird derzeit intensiv diskutiert. Dabei zeigt sich ein widersprüchliches Bild, denn die Fakten liegen auf dem Tisch, doch die Konsequenzen daraus werden nicht gezogen.
Aktuelle Analysen der Axpo machen deutlich, dass der Ausbau der Windenergie zu den kostengünstigsten Lösungen für die künftige Stromversorgung gehört. Gleichzeitig liefert Windstrom besonders im Winter wertvolle Energie – genau dann, wenn die Nachfrage am höchsten ist.
Dennoch wird der Ausbau von Windprojekten immer wieder verzögert oder verhindert, nicht aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen, sondern durch Einsprachen, langwierige Verfahren und Widerstand. Anstatt naheliegende und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen konsequent voranzutreiben, werden Chancen verpasst und wichtige Fortschritte hinausgezögert. Windenergie ist sauber, wirtschaftlich und ein zentraler Bestandteil einer sicheren Stromversorgung. Es ist an der Zeit, diese Chance konsequent zu nutzen, im Interesse der gesamten Bevölkerung.
- 05.02.2025, Plattform X
Ein Post von Axpo-Chef Christoph Brand in @NZZ
«Von allen heute verfügbaren Technologien produzieren Windkraftanlagen zu den tiefsten Systemkosten Winterstrom. Windräder erhöhen die Versorgungssicherheit und machen die Schweiz unabhängiger von Importen».
- 16.03.2024, LZ Luzern
Windkraft als zwingende Alternative
Zum Leserbrief «Es gilt, den Willen des Rickenbacher Stimmvolkes zu respektieren»
Ausgabe vom 05.03.2024
Blasius Hess, Buchrain
Das Demokratieverständnis des Leserbriefschreibers in Ehren. Die Entscheidung von Rickenbach ist tatsächlich zu respektieren. Windkraftanlagen erweisen sich jedoch immer mehr als zwingende Alternativen bei der Stromerzeugung. Sie müssen an geeigneten Lagen erstellt werden, der Stierenberg eignet sich offenbar vorzüglich. Welches Projekt stösst nicht auf gesuchte Ablehnungsgründe? Diesbezüglich sind Landbesitzer zu respektieren, die den Grund für eine solche Anlage zur Verfügung stellen und sich positiv zu etwas derart Zwingendem für die Allgemeinheit stellen. Mit Argumenten wie «Schutzzone», «Geräuschemissionen» und dergleichen kann man alles zu verhindern versuchen und mangelnde Offenheit für Neues an den Tag legen. Für die Allgemeinheit entscheiden werden wohl andere, den Steuerverwalter von Ricken- bach könnte dies dereinst erfreuen.
- 01.12.2023, LZ Luzern
Argumente zur Windkraft im Vergleich
Zum Leserbrief «Die Schweiz ist kein Windland»
Ausgabe vom 20.11.2023
Thomas Scherrer, Luzern, Projektleiter Energie Stadt Luzern
Ich musste schmunzeln, als ich den Leserbrief von Herrn Balsiger las. Er sagt, er müsse Josef Schuler (Leserbrief vom 13. November) widersprechen. Ich verglich die beiden Texte. Sie widersprechen einander in nur zwei Punkten, nämlich beim Flügelaufbau und beim Bestand des Sockels von Windrädern. Der Flügel scheint das einzig schwer rezyklierbare Material eines Windrades zu sein. Ob der Sockel dereinst zurückgebaut wird, ist offen, aber es ist problemlos möglich. In den anderen Punkten sind sich die beiden einig. Sogar beim Lärm! Mit einem Abstand von 300 Metern zum Masten sind 45 bis 50 Dezibel gleich viel wie 106 Dezibel am Rotor. Es ist gut, dass sich Widersprechende annähern. Ferner ist Schuler überzeugt, dass bei uns Windräder auf Akzeptanz stossen werden und der ökologische Strom eine wichtige Rolle spielt für die Energiewende. Balsiger ist hingegen der Meinung, dass die Schweiz kein Windland sei. Diese beiden Aussagen sind auch keine Widersprüche. Sicher gibt es besser geeignete Länder für Wind, was dennoch nicht ausschliesst, dass Windkraft auf hohe Akzeptanz stösst und einen Mosaikstein oder gar einen grossen Brocken zur erneuerbaren Energieversorgung unseres Landes beitragen wird und die Unabhängigkeit von ausländischem Strom erhöht. Es gibt gutes Potenzial für Windenergie in der Schweiz. Sie ist eine ideale Ergänzung zu Wasser- und Sonnenstrom – auch jahreszeitlich betrachtet. Während der Bauzeit der Staudämme in den Jahren 1945 bis 1970 gab es auch Balsigers, die Angst hatten. Fakten sind: Die Windkraft ist vielfach erprobt, kann ganze Länder bereits tagelang vollständig versorgen und ist sehr einfach reversibel. Das Energiepotenzial im Schweizer Wind ist enorm. Lasst uns in die Zukunft schreiten – wir brauchen dazu viel weniger Mut als unsere Vorfahren mit der Wasserkraft. Nutzen wir das einheimische Energiepotenzial des Windes und der geistreichen Schweizer Köpfe.